Nella – Zwischen Abschied und Hoffnung
Wenn ein Kind zu früh geboren wird, zählt vor allem eines: die Nähe der Familie. Zehn Wochen vor dem Geburtstermin kommt Nella viel zu früh zur Welt. Das Frühchen wird sofort auf der Intensivstation im Uniklinikum Salzburg versorgt und rund um die Uhr betreut.
Nur wenige Tage zuvor hat das Herz ihrer Zwillingsschwester Leni aufgehört zu schlagen. Freude und Trauer liegen plötzlich untrennbar beieinander. Für die junge Familie ändert sich von einem Moment auf den anderen alles.
„Für uns begann eine Zeit, die kaum gegensätzlicher hätte sein können: überwältigende Freude über das Leben unserer Tochter Nella und gleichzeitig tiefe Trauer um den Verlust ihrer Zwillingsschwester Leni“, erzählt ihre Mama. „In dieser Zeit war das Ronald McDonald Haus Salzburg für uns ein zweites Zuhause“, sagt Nellas Mama erleichtert. Das Haus ist mit einem Verbindungsgang direkt mit der Klinik verbunden. So können Nellas Eltern jederzeit bei ihrer kleinen Tochter sein. Diese Nähe gibt der ganzen Familie enorme Kraft.
Auch die Begegnungen mit anderen betroffenen Familien spenden Trost und geben Nellas Eltern Halt. Das gegenseitige Verständnis in Gesprächen oder im stillen Beisammensein hilft Nellas Eltern in dieser belastenden Zeit.
Die ganze Geschichte von Nella und ihrer Familie liest du in der Ausgabe 1/2026 unseres Magazins.




