Franziska – Trotz Krankheit möchte sie weiterlernen
Franziska war ein aufgewecktes siebenjähriges Mädchen, das gerade mit der ersten Klasse begonnen hatte. Sie war immer gut drauf, spielte gerne im Garten mit ihrer Schwester und war sehr wissbegierig.
Doch eines Tages veränderte sich alles auf einen Schlag. Franziska klagte über Schmerzen und eine Schwellung an ihrem Knie. Ihre Eltern gingen mit ihr zum Arzt. Nach mehreren Untersuchungen kam die erschütternde Diagnose: Franziska hat einen bösartigen Tumor am Knie. „Diese Diagnose traf uns wie der Blitz aus heiterem Himmel“, erzählt ihre Mama. „Franziska war doch nie krank! Wieso hat sie jetzt plötzlich einen Tumor?“
Franziska wurde schon am nächsten Tag auf der Kinderonkologie stationär aufgenommen. Ein Strahlen- und Chemotherapieplan wurde erstellt. Während der Strahlentherapie zog Franziska mit ihrer Mama ins Ronald McDonald Haus gleich neben der Klinik. An den Wochenenden kamen auch Franziskas Schwester und ihr Papa ins Ronald McDonald Haus. Die Nähe ihrer Familie schenkte Franziska Kraft und Hoffnung.
„Franziska war die ganze Zeit unglaublich tapfer“, erzählt ihre Mama. Obwohl sie durch die spätere Chemotherapie immer sehr müde war, wollte sie mit der Schule weitermachen. Franziskas Mama stand in engem Austausch mit Franziskas Lehrerin und konnte ihr auch selbst einiges vermitteln. Lehrkräfte im Krankenhaus unterstützten Franziska zusätzlich.
Wir freuen uns, dass Franziska das Schlimmste überstanden hat und mit ihrer Familie zusammenbleiben konnte. Sie wird im September mit ihren Klassenkamerad:innen in die zweite Klasse aufsteigen.
„Durch das Ronald McDonald Haus war es uns möglich, dass wir in dieser schwierigen Zeit alle zusammen sein konnten. Für Franziska war es das Größte, dass ihre Schwester Norah an den Wochenenden zu ihr ins Ronald McDonald Haus kommen konnte. Das Haus war für uns ein zweites Zuhause in einer Zeit, in der sonst alles Kopf stand. Wir sind unglaublich dankbar für diese Unterstützung“, sagen Franziskas Eltern.




